Doggennetz.de ... Was hat das mit Tierschutz und Satire zu tun?

 

Zur Vorgeschichte. Die Polizei veröffentlichte in ihrer Presseausgabe vom 11.07.2013 die Fahndung nach einem Kinderschänder. Verschiedene Tageszeitungen griffen diese Fahndungsmeldung auf und berichteten darüber. So auch die Online-Ausgabe der WAZ. Hier der Fahndungsaufruf der Polizei :

[...] Bereits am 04.07., gegen 12.45 Uhr sprach ein unbekannter Mann in der Nähe der "Marktschule" auf der Kirchstraße eine siebenjährige Schülerin an. Er bot ihr an "Hasenbabys" zu zeigen, wenn sie mit ihm nach Hause ginge. Die Schülerin lehnte das Angebot ab und lief weg. Wie heute (11.07.) bekannt wurde, gab es am Montag (08.07) einen gleich gelagerten Vorfall. Auch hier war in der Nähe der Schule, diesmal ein neunjähriger Schüler, von einem unbekannten Mann angesprochen worden. Auch hier bot ihm der Unbekannte an, ihm Hasenbabys zu zeigen, wenn er mit ihm käme. Der Junge lehnte dieses Angebot auch ab.

Am Freitag (05.07.) gegen 16 Uhr, hatte ein unbekannter Mann ein siebenjähriges Mädchen auf dem Spielplatz einer Kleingartenanlage Am Heidebusch in Waltrop am Arm festgehalten. Als das Mädchen schrie, lief der Unbekannte davon. Er wird als 35 bis 40 Jahre alt, etwa 190 cm groß beschrieben und trug eine schwarze Wollmütze mit rotem Kreuz.

Am Dienstag (09.07.), gegen 07.50 Uhr, sprach ein Unbekannter einen Achtjährigen auf dem Schulweg auf der Emscherstraße an.

Das Fachkommissariat für Sexualdelikte hat die Ermittlungen aufgenommen. Tatzusammenhänge zwischen allen Vorfällen stehen derzeit nicht fest, sind aber aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe nicht auszuschließen. Zeugen, die Hinweise zu den beschriebenen Vorfällen machen können, werden gebeten sich mit dem Fachkommissariat für Sexualdelikte unter Tel. 02361/550 in Verbindung zu setzen. Bei verdächtige Beobachtungen in Zusammenhang mit der Ansprache von Kindern wird um unverzügliche Benachrichtung der Polizei unter der Notrufnummer 110 gebeten. [...]

So weit, so schlecht.

Doch jetzt wird es Ekel erregend. Auf www.doggennetz.de, ist dazu ein als "Tierschutz-Satire" getarnter Artikel zu lesen, der einem schlichtweg den Atem stocken läßt und Brechreiz verursacht. Aber lesen Sie selbst.

Screenshot

Doggendreck

Dass mit dem griechischen Symbol der Betreiber der Webseite www.bulldogrescue.de bzw. www.animal-pi.de, Carsten Thierfelder, gemeint ist, ist für uns mehr als offenkundig. Wir fragen uns allerdings folgendes : Was hat das mit Satire, mit Tierschutzkritik oder gar mit Tierschutz zu tun? Eben! Nichts!

Versucht die Verfasserin hier ihrer Leserschaft zu suggerieren, dass Carsten Thierfelder, momentan bezeichnet sie ihn auch als "FAnti-Zoo I." (Faschistischer Anti-Zoophiler), ein pädophiler Triebtäter ist? Ein Sexualstraftäter nach dem gefahndet wird?

Satire endet bekanntlich genau da wo Häme und Diffamierung in den Vordergrund treten. Dafür hat der Gesetzgeber den Straftatbestand der üblen Nachrede im Strafgesetzbuch festgelegt. Das ist hier augenscheinlich der Fall. Auf Wikipedia ist zu lesen :

[...] Satire wird in der Bundesrepublik Deutschland durch die Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) und die Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 GG) geschützt. Diese konkurrieren allerdings mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG), welches sichert, dass der Einzelne selbst darüber bestimmen darf, wie er sich in der Öffentlichkeit darstellt.

Satire kann Kunst sein, ist es aber nicht notwendigerweise. Um durch die Kunstfreiheit geschützt zu sein, muss sie – rein rechtlich gesehen – eine schöpferische Gestaltung aufweisen, das heißt, als fiktive oder karikaturhafte Darstellung erkennbar sein. Ist diese nicht gegeben – oder wird sie vom Gericht nicht anerkannt – greift das Persönlichkeitsrecht.

Vor Gericht müssen der Aussagekern einer Satire und seine künstlerische Einkleidung getrennt behandelt werden. Beide müssen daraufhin überprüft werden, ob sie das Persönlichkeitsrecht verletzen. Werden unwahre Aussagen nicht als fiktive oder karikaturhafte Darstellung erkennbar, ist die Meinungsfreiheit nicht geschützt; die Satire kann dann als „Schmähkritik“ und damit als üble Nachrede verstanden werden, bei der das Persönlichkeitsrecht greift. „Von einer Schmähkritik könne nur die Rede sein, wenn bei der Äußerung nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund stehe, die jenseits polemischer und überspitzter Kritik persönlich herabgesetzt und gleichsam an den Pranger gestellt werden soll“, so ein Urteil des Bundesgerichtshofs. [...]

Man muß die Art wie Carsten Thierfelder seine Texte verfasst nicht mögen. Man muss auch seine Art wie er einzelne Personen attackiert nicht mögen. Man muß von ihm überhaupt gar nichts mögen. Das ist jedem selbst überlassen.

Wer aber, wie in diesem Fall die Betreiberin von www.doggennetz.de, Kinder, die Opfer eines Triebtäters wurden, skrupellos dazu benützt um seinen eigenen, geistigen Dreck zu verbreiten, sollte sich Gedanken darüber machen ob er noch alle Felgen am Rollstuhl hat.

Wir sollten dabei nicht übersehen, dass es sich bei der Betreiberin um die gleiche Person handelt die sich mit Sodomisten gemein macht, die in der Kloake linksextremer Gewaltverbrecher um Hilfe gegen Tierschutzvereine ersucht und andere Menschen als Nazis, Faschisten, Hassprediger oder Menschenjäger bezeichnet.

Einer Person, die sich ansonsten auch gerne in Selbstmitleid ergeht. Frei nach dem Motto : "Alle haben etwas gegen mich und ich weiß nicht warum."

Screenshot

Selbstmitleid

Mit Satire, seriöser Tierschutzkritik, seriöser Berichterstattung, neutralem Journalismus oder gar Tierschutz, hat das schon lange nichts mehr zu tun. Es ist der geistige Dreck einer, scheinbar von Hass zerfressenen, alten Frau. Einer Pseudo-Tierschützerin, die sich zu allem Übel auch noch in ihrer Opferrolle geradezu suhlt. Es geht dieser "Dame" schon lange nicht mehr um die Tiere. Die sind völlig irrelevant geworden und nur noch Mittel zum Zweck. So wie die Kinder, Opfer eines Triebtäters, in diesem widerwärtig schmierigen, als "Tierschutz-Satire" getarnten Artikel herhalten mussten.

Henryk M. Broder hatte einen seiner Kontrahenden als Dreckschleuder bezeichnet. Wie man die Betreiberin dieses Machwerks bezeichnen sollte überlassen wir unseren Lesern.

 

Aus Gründen der Webhygiene verlinken wir auch in diesem Fall nicht auf dieses lächerliche Blögchen, nennen aber die Adresse : http://doggennetz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1222:aua1022-recklinghaeuser-polizei-sucht-paedophilen-taeter-traegt-wollmuetze-mit-pi&catid=35:aua&Itemid=53



Veröffentlicht : 19.07.2013

 

 

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