Deutschland sagt Nein zum Tiermorden ... Weihnachtswelpen (1)

 

Ein Wunder erreichte Deutschland zu Weihnachten. Ein Venner-Weihnachtswunder sogar. Man wollte es kaum glauben. Eine Horde von Rettungsspezialisten aus Dänemark und Deutschland "retteten" kurz vor Weihnachten ein paar Welpen vor blutrünstigen dänischen Polizisten. Allen voran ein dänischer Ex-Cop und inzwischen verurteilter Dieb, dazu noch ein hochanständiger, geradliniger und seriöser Vereinsvorsitzender sowie eine Horde von Unterstützern und Helfern, die von 12 bis Mittag zählen können.

Und zu allem Übel auch noch eine große Anzahl einfältiger Menschen die diesen "Rettern" auf den Leim gehen bzw. bereits gegangen sind.

Was war geschehen?

Auf vollen Touren lief die Propagandamaschinerie dieses Vereins "Deutschland sagt Nein zum Tiermorden" und seines Vorstandes. Tagelang las man nichts anderes als von diesem "Wunder". Doch was war es tatsächlich? Ein Wunder war es auf keinen Fall. Eher eine illegale Aktion die die dänische Polizei und die dänische Presse beschäftigte und die deutschen Behörden beschäftigen wird.

Die dänische Zeitung Dagens.dk schrieb am 10.01.2014 dazu :

[...] Wir haben den begründeten Verdacht, dass es Amstaff Welpen sind die unter Mittäterschaft von Lars Bo Lomhold ausser Landes gebracht wurden. Auch wissen wir nicht wo die Hunde verblieben sind. So der Polizeisprecher der Mittel-und Westjütland Polizei, Per Lauritsen zu Dagens.dk. [...]

weiter heißt es :

[...] Die acht Wochen alten Welpen wurden nach Nord-Deutschland geliefert, wo sie ein Tierarzt, bevor sie auf ein neues Zuhause übergeben wurden, untersuchte. [...]

Halten wir bis hierhin fest. Die dänische Polizei hat zwar den Verdacht, dass der verurteilte Dieb und Urkundenfälscher Lomholt daran beteiligt ist, kann es ihm aber nicht (noch nicht) beweisen, da der Verbleib der ausser Landes geschafften Hunde bisher noch nicht nachgewiesen werden konnte.

Wenn es mehr nicht ist? Helfen wir den dänischen Cops einfach ein wenig bei der Suche.

Als Ausgangspunkt nahmen wir diese am 25.12.2013 von Margrit Kisiel, alias Hermann Betten alias Gruselmom alias Nilli alias Luckylearnig alias haribo alias foenix1 alias Tierfreundin1800 alias, alias, alias........ öffentlich gemachte Aussage.

 

(Screenshot - 25.12.2013)

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Kleine Anmerkung : Hier enttarnt sie sich übrigens selbst

(Screenshot - Selbstenttarnung)

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Doch zurück zum Thema. Um den inzwischen in Dänemark verurteilten Dieb und seine deutschen Kumpane dran zu kriegen braucht es doch etwas mehr an Beweisen. Zum Beispiel wo die Zwischenstationen waren und wo die Endstelle ist. Wenn muß es Wasserdicht sein und auch vor Gericht bestehen können. Also machten wir uns auf die Suche.

Dazu griffen wir uns willkürlich einen dieser Welpen (rot markiert), in diesem Fall Lissy (Liese) heraus und fahndeten, wie das Profis eben so tun, kontinuierlich danach. Für uns etwas völlig alltägliches und reine Routine.

(Screenshot)

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Innerhalb kürzester Zeit war uns die Pflegestelle bekannt. Lissy war mit ihrer Schwester Lotte in Nordfriesland gelandet. Um genau zu sein in 25920 Stedesand.

Beim Hundetrainingszentrum Nordfriesland.

Frau Sylvia S. Inhaberin dieses Hundetrainigszentrums und der Vorstand des Vereins "Deutschland sagt Nein zum Tiermorden", dürften sich anhand der Faktenlage darüber bewußt gewesen sein, dass es sich um illegal eingeführte und in Dänemark polizeilich gesuchte Hunde handelt.

Und wie das bei Hochintelligenten Menschen eben so ist... Voller Stolz postete die stramme "Retterin" aus Nordfriesland und Unterstützerin dieses äußerst seriösen Vereins am 03.01.2014 folgendes :

(Screenshot - Zur Vollansicht und weiteren Informationen bitte auf das Bild klicken)

Zum Vergrößern bitte anklicken

 

Will heißen. Bei der Übergabe vom verurteilten Dieb aus Dänemark an die deutschen Retter waren die Welpen unter 8 Wochen und damit nach deutschem Tierschutzgesetz illegal eingeführt worden. Des weiteren waren sie ohne Impfung nach Deutschland verbracht worden und verstießen damit gegen das geltende Einfuhr- und Seuchenschutzgesetz.

Ob es sich bei den Welpen um Diebesgut handelt und damit der Verdacht der Hehlerei im Raum steht wird das ganze sicherlich nicht einfacher machen.

So weit so schlecht.

Im Zusammenhang mit diesen ungeimpften, zu jungen und zu früh getrennten Welpen stellt sich uns automatisch folgende Frage : Wie ist das eigentlich bei Vermehrerhunden aus Ungarn, Polen oder Rumänien, die illegal und ohne Impfung nach Deutschland verbracht werden? Das sind bekanntlich in Tierschutzkreisen verachtenswerte Kriminelle denen das Handwerk gelegt werden muß.

Jeder kennt den Aufkleber "Kauft keine Wühltischhunde" oder "Gib Welpendealern keine Chance".

Uns stellt sich dadurch die nächste Frage : Wie darf man denn dann die "Retter" aus dem Dunstkreis dieses Vereins in Zukunft bezeichnen? Kriminelle? Welpendealer? Vermehrer? Schließlich wurden hier ebenfalls ungeimpfte und viel zu junge Welpen auf illegalem Wege nach Deutschland geschleust und verramscht. Gelabelt mit "Gerettet".

Unser Tip an all die polnischen, ungarischen und rumänischen Vermehrer. Schließt euch Deutschland sagt Nein zum Tiermorden an. Ihr seit schlagartig mit Spendengeldern unterstützenswerte, heiß umworbene Retter und finanziell aus dem Schneider. Vielleicht reichts bei dem einen oder anderen sogar für ein Zweitmofa.

Und wie das bei hochintelligenten Rettern nun einmal so üblich ist, liefert die Heldin aus Nordfriesland nicht nur die Namen sondern auch gleich noch das Beweismaterial in Form von Bildern mit. Da klatscht jeder Polizeischüler in der ersten Woche seiner Ausbildung vor Begeisterung in die Hände.

(Screenshot)

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Aber das ist noch lange nicht alles. Ganz in Robin Hood-Manier verbreitet man auch gleich, dass einer der Welpen (Lotte) aus dieser scheinbar illegalen Aktion inzwischen vermittelt wurde, aber für Lissy noch ein solventer Tierfreund gesucht wird.

(Screenshot)

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Selbst der dämlichste Ladendieb stellt sich intelligenter an als diese Helden, die "Gangsda" spielen wollen.

Am 09.01.2014 verkündet die Retterin aus Nordfriesland dann hoch erfreut, dass jetzt auch der Welpe Lissy sicher untergebracht werden konnte. Und wie nicht anders zu erwarten verpfeift die Dame voller Stolz und Inbrunst so ganz nebenbei auch noch ihren Abnehmer.

(Screenshot)

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Holla die Waldelfe.

Das nennt man eine perfekt durchorganisierte "Rettungaktion". Verpfiffen von Helden aus Deutschland, die in ihrer Intelligenz unerreicht sein werden. Wenn es nicht so traurig wäre könnte man fast schon darüber lachen.

Doch damit nicht genug.

Der Abnehmer postet am 02.02.2014 und den darauf folgenden Tagen mehrere Fotos von Lissy und gibt sich und allen anderen damit den finalen Fangschuß.

(Screenshot)

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Um das ganze letztendlich unter Dach und Fach zu bringen, die selbsternannten Retter, Zwischenstellen und Endabnehmer scheinen vor Intelligenz geradezu zu strotzen, muß natürlich Frau Tanja K., Vorstandsmitglied dieses Vereins, ebenfalls ihre Fingerchen auf die Tastatur legen und somit ihre Beteiligung an der "Rettungsaktion" kund tun. 

Screenshot)

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Unser Fazit :  Der komplette Vertriebsweg vom dänischen Retter über die deutschen Retter bis zum Endabnehmer ist aufgeklärt. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir alle Pflegestellen und Endstellen ermittelt und die kompletten Akten am 03.03.2014 in einem Verteiler an die dafür zuständigen Ermittlungsbehörden übergeben.

Besonders interessant dürfte für die Fahnder werden, dass hier wohl auch Geld geflossen ist.

(Screenshot)

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Bei inzwischen 67 vertickten Hunden a 300 Euro "Schutzgebühr" rund 20100 Euro. Die Spenden nicht eingerechnet. Ja, das rechnet sich für die "Retter" auf Dauer.

Ob und in wie weit es sich hierbei bereits um Straftaten handelt und die Endkunden ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden ist Sache der Behörden. Die überaus intelligente Dame vom Hundetrainingszentrum, nach der derzeitigen Faktenlage dürfte sie ebenfalls in der Verantwortung stehen, wird sicherlich einige unangenehme Fragen beantworten müssen.

Wir raten auf jedenfall allen davon ab, auch nur einen einzigen Hund von diesen "Rettern" zu übernehmen.

  • Sie wissen nicht ob sie einen kriminellen Vermehrer unterstützen, der lediglich auf Kosten der Hunde, an ihr Geld will.
  • Sie kennen, wie bei kriminellen Vermehrern und Hundedealern, weder die genaue Herkunft noch die genaue Vorgeschichte.
  • Sie wissen nicht ob Sie damit einen weiteren Markt für windige Geschäftemacher öffnen.
  • Sie wissen nicht ob es sich um Diebesgut handelt und Sie sich damit der Hehlerei strafbar machen.

Und sollte es zu einem schweren Beissvorfall kommen stehen Sie vorm Richter. Nicht der Retter, der ihnen womöglich einen tickende Zeitbombe unter dem Deckmantel der "Rettung" angedreht hat.



Veröffentlicht : 16.03.2014

 

 

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