Deutschland sagt Nein zum Tiermorden ... Gestapovergleich

 

Mit diesem Screenshot scheint sich der seriöseste Verein Deutschlands, Europas und wohl auch der ganzen Welt selbst ins Tierschützerbeinchen geschossen zu haben. Warum erfahren Sie gleich. Doch zuerst das äußerst geschmacklose Bildchen, welches heute auf der Facebookseite des anständigsten, seriösesten und transparentesten Vereins Deutschlands, "Deutschland sagt Nein zum Tiermorden", unter dem Vorsitz des seriösesten, ehrlichsten und aufrichtigsten Vereinsvorsitzenden aller Zeiten, Jens Waldinger, postuliert wurde.

Gestapo

 

Wie deutlich zu lesen ist, vergleicht der seriöseste Verein Deutschlands, Europas und der ganzen Welt, "Deutschland sagt Nein zum Tiermorden" unter der derzeitigen Führung des Ex-Werbe- und Verkaufsförderers Jens Waldinger, die Polizeibeamten Dänemarks mit den mörderischen Schergen der Gestapo (Geheime Staatspolizei).

Wir haben zuerst Wikipedia bemüht und fanden dort folgende Einleitung :

[...] Die Geheime Staatspolizei, auch kurz Gestapo genannt, war ein kriminalpolizeilicher Behördenapparat und die Politische Polizei in der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945). Sie entstand 1933 aus der „Preußischen Geheimpolizei“ sowie aus den adäquaten Polizeien der Länder der Weimarer Republik. 1939 wurde die Gestapo in das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) (Amt IV) eingegliedert.

Zusätzlich wurde die Gestapo zu einem Repressionsinstrument, um gegen die politischen Gegner des Nationalsozialismus vorzugehen. Juden, Homosexuelle, so genannte „Asoziale“ und „Arbeitsscheue“ sowie die im Untergrund aktiven Zeugen Jehovas gerieten in ihr Visier.

Als Instrument des NS-Staates besaß sie weitreichende Machtbefugnisse bei der Bekämpfung politischer Gegner. In den Nürnberger Prozessen wurde sie zu einer verbrecherischen Organisation erklärt. [...]

Wir verstehen das also richtig? Der Verein unterstellt, dass die dänischen Behörden, die dänische Polizei, eine verbrecherische Organisation ist, politische Gegner bekämpft, Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Herkunft oder Hautfarbe jagd und ermordet? Wie die Gestapo?

Und dann auch noch Dänemark, das Land, dem es in einer einzigartigen Nacht- und Nebelaktion gelang, mehr als 7000 Juden vor der Deportation in die Gaskammern des KZ Theresienstadt durch die Gestapo und die Waffen-SS zu bewahren. Das Land, das sich mutig und clever den Nazis widersetzte.

N-tv berichtet darüber unter anderem so :

[...] Es war ein einzigartiger Fall in der Geschichte des Holocaust. Im Oktober 1943 konnten sich Tausende dänische Juden durch eine Massenflucht vor der Deportation nach Theresienstadt retten. Noch heute stellt sich die Frage: Wie war dieses Wunder möglich?

Die  bürokratische Anweisung lässt das Ungeheuerliche nur erahnen: "Die Festnahme der zu evakuierenden Juden erfolgt in der Nacht vom 1. zum 2.10.43. Der Abtransport wird von Seeland zu Schiff (ab Kopenhagen), von Fünen und Jütland mit der Bahn Sonderzug durchgeführt". Mit dieser Mitteilung eröffnete Werner Best, SS-Obergruppenführer und Generalbevollmächtigter für Dänemark, die Jagd auf die dänischen Juden.

Dänemark sollte endlich "Judenfrei", die "Endlösung" auch hier durchgesetzt werden.

Gestapo und SS waren bestens vorbereitet.

300 Gestapo-Agenten befehligten die Aktion.

Die Telefonverbindungen wurden gekappt, in Kopenhagen und kleinen Küstenorten starteten die NS-Schergen ihre Hatz. Überall zerrten sie Juden aus ihren Verstecken, von Heuböden, Kirchen oder von Booten, mit denen diese nach Schweden fliehen wollten. "Bei den Razzien in der vergangenen Nacht wurden Hunderte dänische Juden aus ihren Häusern verschleppt und auf Schiffe transportiert, die sie in den Süden, vermutlich nach Polen, bringen sollen", schrieb am 3. Oktober eine Untergrundzeitschrift. [...]

Weiter heißt es :

[...] Adolf Eichmann, der Wegbereiter der Judenvernichtung, soll damals vor Wut getobt haben. Noch vor Gericht in Jerusalem konstatierte er 1961: "Dänemark hat uns mehr Schwierigkeiten bereitet als jedes andere Land." [...]

Über Dänemark lesen wir :

[...]Dänemark blieb in der Geschichte der Judenvernichtung ein Sonderfall. Eine Ausnahme, die sich auch in der Statistik niederschlägt: Wurden in Ländern wie Polen, Lettland oder den Niederlanden zwischen 70 und 90 Prozent der jüdischen Bevölkerung ermordet, betrug der Anteil der ermordeten Juden in Dänemark weniger als 1 Prozent. [...]

[...] Eine "Judenfrage" existierte aus Sicht der dänischen Regierung nicht, und je stärker die Juden in Deutschland verfolgt wurden, desto mehr wehrten sich die dänischen Politiker gegen jede Form von Rassismus.

Anfang September 1941 äußerte sich Ministerpräsident Vilhelm Buhl besorgt beim dänischen König Christian X. über den Umgang der Deutschen mit Juden in den besetzten Ländern.

Man müsse sich Sorgen machen, dass das Ansinnen der Judenverfolgung eines Tages auch Dänemark angetragen werde, sagte er: "Falls dies geschehe, müssten wir es dezidiert ablehnen, wie es der Schutz gebietet, den ihnen unsere Verfassung garantiert". Der König stimmte zu und machte noch einen Vorschlag: "Falls dieses Ansinnen vorgebracht wird, ist es die einzig richtige Haltung für uns alle, den 'Davidstern' zu tragen." [...]

[...] Viele Dänen, die bis dahin völlig unpolitisch gewesen waren, boten spontan ihren verfolgten Landsleuten Hilfe und Unterschlupf an oder versuchten sie – oft unter Lebensgefahr - über das Meer nach Schweden zu bringen. Bischöfe, Industrielle, Politiker protestierten lautstark gegen die Verfolgungen und setzten sich für die Verhafteten ein. Der Großteil der dänischen Juden konnte so gerettet werden, etliche auch noch nach ihrer Deportation nach Theresienstadt, auf das hartnäckige Betreiben dänischer Politiker hin. [...]

Fassen wir bis hierhin zusammen. Dank der dänischen Regierung, der dänischen Behörden (die Polizei ist bekanntlich eine Behörde) und auch der Bevölkerung, gelang es nicht nur über Jahre Progrome an jüdischen Einrichtungen und die Ermordung von tausenden Juden zu verhindern, sondern auch noch in einer unglaublichen Rettungsaktion vor dem Zugriff der Gestapo und der Waffen-SS zu schützen.

Und genau dieser Verein vergleicht jetzt dänische Behörden, das Land Dänemark, seine Bürger und Polizisten mit der Gestapo?

Einige User machten ihrem Ekel Luft und reagierten wie folgt :

Screenshot

Screenshot

 

Und so reagierte der seriöseste Verein Deutschlands, "Deutschland sagt Nein zum Tiermorden", geführt vom seriösesten, anständigsten und ehrenwertesten Vereinsvorsitzenden aller Zeiten, auf die Kritik. Die geistig tieffliegenden Auswürfe einiger Intelligenzbolzen, das werden wohl auch die sein, welche die Farbe seines "Stuhls" liken, lassen wir an dieser Stelle mal aussen vor.

Screenshot

 

Apropo Kritik. So reagiert der ehrenwerteste, anständigste und seriöseste Vereinsvorsitzende des seriösesten Vereins Deutschlands "Deutschland sagt Nein zum Tiermorden", Jens Waldinger, auf Kritik per Privat-Nachricht :

Screenshot

 

Noch Fragen?

Wir meinen, diesen äußerst seriösen Verein "Deutschland sagt Nein zum Tiermorden", mit dem seriösesten Vereinsvorsitzenden aller Zeiten, Jens Waldinger, ist absolut empfehlenswert und förderungswürdig.

Oder?

 



Veröffentlicht : 29.03.2014

 

 

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