Campulung und viele weitere offene Fragen....

 

Campulung jährt sich demnächst das erste Mal. Was war das für ein Zinnober. Millionen begeisterte Fans, Tierschützer und Unterschichten-TV-Frühaufsteher starrten Tagelang aufs Sat1 Frühstücksfernsehen und erlebten wie 5stellige Spendengelder und Sachspenden im Shelter von Campulung sinnvoll eingesetzt wurden. Es wurde mitgefiebert, mitgeheult und mitgelacht. Ganz besonders als der größte Tierschützer aller Zeiten die bunt bemalten Heldenärmchen zur Begrüßung ausbreitete und links liegen gelassen wurde.

Doch wie kam es überhaupt zu diesem Spektakel, das im Nachgang für noch mehr Wallung sorgte und aus ehemaligen "Freunden" erbitterte Gegner werden ließ? Die sich wochenlang in der virtuellen Facebookwelt regelrecht an die Gurgel gingen, um dann einen "Waffenstillstand" zu vereinbaren und ein gegenseitiges "Schweigegelübte" ablegten. Wir haben mal etwas nachgeforscht. Und, die Fragen wurden nicht weniger sondern mehr.

In ihrem Reisebericht schreibt Tamara Raab, von Beruf Lkw-Fahrerin und Event-Managerin wie folgt :

[...] ... macht mein Computer mich darauf aufmerksam, dass eine neue Email eingegangen istalso erhebe ich mich mühsam, greife nach den Krücken und humple, nicht ohne mindestens dreimal an etwas hängen geblieben zu sein, an meinen Schreibtisch –Email von Peter Collinsfast so wie im Film „Email für dich“ mit Tom Hanks und Meg Ryan. Peter Colins –der Name sagte mir nichts – ich wollte die Email schon löschen, weil ich daran dachte, das es sicher wieder einer dieser „möchten Sie einen Kredit aufnehmen“-Emails war, aber irgendetwas hielt mich zurück, die „delete“-Taste zu drücken. Vorsichtig öffnete ich die Email, schon vorbereitet, dass mein Computer mit einem Virus infiziert wird.

Was ich dort las, erstaunte mich doch sehrdieser Mann arbeitete im Tierschutz und war offensichtlich in England ziemlich bekannt UND – er suchte mich, ha, ha, ha.... Merkwürdige Email – wieso suchte er gerade nach MIR? Neugierig lese ich weiter und er schreibt, dass eine amerikanische Organisation namens Harmony Fund auf meine Aktivitäten im Tierschutz aufmerksam geworden ist. Hä? Der wollte mich doch veräppeln, oder?. [...]

Wir verstehen das also richtig. Tamara Raab erhält, von einem ihr bis dato unbekannten Peter Collins aus Großbritannien, eine Email in der er darauf hinweist, dass eine amerikanische Organisation namens Harmony Fund auf sie aufmerksam geworden sei. Nun, eine bekannte Frau ist Tamara Raab zu diesem Zeitpunkt ja bereits. Warum also nicht?

Im nächsten Abschnitt lesen wir :

[...] Nachdem ich die ganze Email gelesen hatte, musste ich dann doch schlucken –er riet mir, mich an Harmony Fund zu wenden und mit ihnen über eine eventuelle Zusammenarbeit zu sprechen. Na ja, dacht ich so bei mir, was kann schon passieren, außer, dass ich eine Email schreibe und vielleicht eine halbe Stunde meiner eh 3,5 Monate Ruhezeit verlor.

Also schrieb ich an Harmony Fund in Holden, U.S.A. Und irgendwie ging dann alles plötzlich rasend schnellwir telefonierten

Laura Simpson, die Vorsitzende der amerikanischen Assoziation von Harmony Fund und ich...

Sie fragte mich „können wir etwas ganz Großes machen“ – mmmmhhhh...., dachte ich, was meinst sie damit, etwas „ganz Großes“, na ja, meinte sie – „eben etwas ganz Großes“... Ich dachte nach und plötzlich formte sich dieses Bild in meinem Kopf – Campulung! Dieses Tierheim in Rumänien, von dem mir Frau Dr. Carmen Arsene erzählt hatte. Dort lebten weit über 1.000 Hunde auf 4.000 m2 unter schlimmsten Bedingungen . [...]

Wir verstehen das bis hierhin wie folgt. Ein bis dato unbekannter Brite namens Peter Collins kontaktiert Tamara Raab und rät ihr sich mit einer, ihr bis dato unbekannten US-Organisation namens Harmony Fund, in Verbindung zu setzen. Und die ihr bis dato unbekannte Laura Simpson fragt die zu diesem Zeitpunkt bekannte deutsche Tierschützerin Tamara Raab ob sie etwas ganz großen machen will.

So weit so gut.

Und schon war Campulung im Gespräch. Dieses Tierheim in Rumänien, das Tamara Raab, nach eigener Aussage, bis zu diesem Zeitpunkt nur vom Hörensagen kannte.

Doch das ist noch lange nicht alles. Richtig spannend wird es im nächsten Abschnitt. Da können wir lesen :

[...] Das Bild vor meinen Augen nahm Gestalt an – und ohne weiter darüber nachzudenken, sagte ich zu Laura: wenn wir im Zusammenhang mit einem Hilfsgütertransport einen Umbau eines großen rumänischen Shelters in Angriff (zu) nehmen“? Laura war begeistertund sie entschied sich binnen 5 Sekunden: „Ja, Tammy, das machen wirich werde eine große Geldspendenaktion für dieses Projekt ankurbeln“. Stille... das Gespräch war beendet und ich sitze wie betäubt an meinem Schreibtisch und schaue auf das Telefon. Hatte ich das jetzt gerade geträumt, oder hatte ich wirklich ein Gespräch mit DER Laura Simpson von dieser tollen amerikanischen Assoziation Harmony Fund?

....

Ich hatte in meinem Leben noch nie einen Umbau in einem Tierheim gemacht [...]

Halten wir fest. Tamara Raab telefoniert mit einer, ihr bis dato unbekannten Person einer ihr bis dato unbekannten amerikanischen Organisation, vermittelt von einem unbekannten Briten, hat keine Ahnung von Campulung (außer vom Hörensagen), will aber den Umbau eines der größten Shelter Rumäniens in Angriff nehmen ohne überhaupt jemals eine solche Aktion geplant, organisiert und geleitet zu haben.

Eben etwas "ganz großes machen".

Und sie erkennt mit einem Schlag, das es sich bei der ihr bis dahin unbekannten Laura Simpson von der ihr bis dahin unbekannten Orga Harmony Fund um DIE Laura Simpson, von DER tollen amerikanischen Orga namens Harmony Fund handelt.

Hä?

Also entweder kenne ich bereits eine Organisation oder ich kenne sie nicht. Aber diese blitzartige Erleuchtung, das grenzt schon an etwas "ganz großes".

Wie dem auch sei. Interessant an diesem Reisebericht ist, wenn man die Aussage Tamara Raabs mit der Aussage dieser, ihr zuerst völlig unbekannten und plötzlich schlagartig bekannten Orga und ihrer Leiterin gegenüberstellt. Da liest sich das ganze nämlich so ...

Screenshot

Haben wir richtig gelesen? Nicht die US-Orga hat Tamara Raab über den Briten Collins kontaktiert um "etwas ganz großes" zu machen, sondern Tamara Raab hat die US-Orga direkt angesprochen und nach einer knappen Stunde sei das entscheidende "Yes" für die Unterstützung gefallen.

Und nicht wie im Reisebericht von Tamara Raab zu lesen ist innerhalb von 5 Sekunden.

Nun gut, es kann ja sein dass im entfernten Amerika die Uhren etwas langsamer laufen als in Deutschland. Einen seltsamen Beigeschmack hat das ganze unserer Meinung nach allerdings schon.

In der Hundezeitschrift lesen wir unter anderem, dass eine LKW-Tour von Deutschland nach Rumänien ~7500 Euro kostet. Die Kosten für den Transport, so ist in einem Artikel der Zeitschrift "Partner Hund" zu lesen, wurden von der US-Orga bezahlt.

Moment. Wie stand noch im Reisebericht zu lesen?  Wollen wir etwas ganz großes machen?

Okay, eine Hand voll Dollar für ein paar Liter Diesel sind schon etwas ganz großes. Nimmt man die Strecke von 1700 Km mit einem durschnittlichen Verbrauch von 40 Litern bei einem voll beladenen 40 Tonner, ergeben sich für die Hin- und Rücktour etwa 2000 Euro an Treibstoffkosten für Tamara Raabs LKW. Das ist schon etwas ganz großes. Bekanntlich haben die beiden anderen Spediteure die Kosten ja selbst getragen.

Und das Ergebnis dieses "ganz großen Dingens" .... das kennen wir inzwischen auch.

Eine Bruchbude für Welpen die nicht brauchbar ist, ein paar Hundehütten aus Holz (die langsam vor sich hin gammeln), Dreck und Unrat der, so die Aussge einer "Insiderin", wegen "Platzmangels" nicht beseitigt werden kann sowie Zank und Streit im Nachgang unter den meisten Beteiligten. 

Eben etwas ganz großes.

Nachtrag 27.06.2014 : So wie von uns geplant,  hyperventilierte der Tierschutzmob innerhalb kürzester Zeit, geiferte mit Schaum vorm Maul etwas von Respekt und schwang sich zum Moralisten auf. Angeführt wird die Riege der Edlen von einem sich ständig aufplusternden, aber als Urheberrechtsverletzer, Lügenbold und Verbalprimitivling bekannten Selbstbeöler. Dicht gefolgt von einem Knastbruder, der wegen Betrugs einige Jahre gesiebte Luft atmen durfte und an dritter Position ein selbsternannter Winkeladvokat ohne Rang und Namen, welcher sich begierig im Schnodder einiger Aale, die die Seiten schneller als ihre Socken wechseln, suhlt. Das Schlußlicht bildet letztendlich eine Bagage aus einer verurteilten Tierquälerin (in Revision) sowie deren Kumpane, die sich mit einem Kriminellen aus Dänemark an einen Tisch setzten "um etwas ganz großes" zu machen. 

Die ganze Tierschmutzelite auf einen Schlag vereint. So wie das im Tierschutzsumpf eben üblich ist. Es wächst halt immer wieder zusammen, was zusammengehört. Vielleicht wird ja mal etwas "ganz großes" daraus.



Veröffentlicht : 26.06.2014

 

 

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