Kimbo & Tays ... Alles aus reiner Liebe! Alles?

 

Nachdem der erste Hype abgeflaut und die Hass- und Drohattacken gegen die Polizei zurückgegangen sind, sah es zuerst danach aus das die ganze Geschichte langsam ein Ende findet.

Den vorläufigen Schlussakkord bildete die "Trauerkundgebung". Hingebungsvoll wurde der Tod der beiden Hunde zelebriert und viele, in tiefster Trauer und Betroffenheit anwesende, gingen Mental in sich. Umsäumt von ein paar halbstarken Hosenscheissern mit gegeltem Haar, die unter dem kräftigen Beifall Erwachsener "Erschiesst die Polizei" in die Runde brüllten. Trauerarbeit nach neuem Muster.

Es fehlte nur noch das linksextreme Geplärre "USA - SA - SS" und an das regelmäßig, stimmungsvolle Fahnenverbrennen im Gaza-Streifen mit den klangvollen Melodien "Tod Israel, Tod USA".

Wie dem auch sei. Ende der Story. Der Rest ist Sache der Ermittlungsbehörden. Sollte man meinen.

Headline

 

Weit gefehlt. Jetzt ging der Zauber erst richtig los.

Bekanntlich läßt sich mit Sex, Drogen und Rockn Roll, oder mit einem davon, schnelles Geld verdienen. Oder mit clever verkauftem Schnickschnack den kein Mensch braucht. Oder mit Spenden. Man muß es eben nur richtig an den Mann bzw. die Frau bringen.

So wie im Fall der beiden erschossenen Hunde Kimbo und Tays.

Dass die ganze Sache dabei einen üblen Beigeschmack von Kommerz bekommt, der sich inzwischen augenscheinlich zu eiskalter Geschäftemacherei ausgewachsen hat, verbessert nicht gerade die Situation. Auch im Hinblick auf die Negativstimmung in der Bevölkerung zu diesen Hunderassen und dem anhängigen negativen Klischee der Halter.

Spurensuche.

Ausgangspunkt war die Organisatorin einer Facebook-Veranstaltung. Innerhalb kürzester Zeit wurde von ihr eine Homepage ins Internet gestellt, auf der im kitschig naiven Augenkrebs-Design der frühen 80er über den Tod der beiden Hunde berichtet und gedacht werden sollte.

Und ... um Spenden zu sammeln und "Gedenkware" in Form von T-Shirts zu verkaufen. Auf den ersten Blick nichts verwerfliches und auch legal. Jeder darf Spenden sammeln. Jeder darf auch soviel verkaufen und Geld verdienen wie er will.

Wenn aber der Eindruck entsteht, dass das ganze nach Geschäftemacherei aussieht und die toten Hunde lediglich als Mittel zum Zweck herhalten müssen wird es unappetitlich.

Inhaberin und Betreiberin dieser Homepage ist eine Jenny McDevin. Derzeit auch Inhaberin eines Nagelstudios und ehemalige Betreiberin der M und M Marketingfirma, deren Seite auf wundersame Weise gestern aus dem Netz verschwand. Zufall?

Uns stellt sich bereits da die erste Frage.

Wieso steht im Impressum nicht der Name einer der betroffenen Hundehalter? Ganz besonders wenn auch noch von einer "Firma Kimbo & Tays" die Rede und eine AGB mit Liefer- und Zahlungsbedingungen vorhanden ist.

(Screenshot)

Screenshot

 

Wie anhand des Screenshot eindeutig zu sehen ist wurde ein Internetshop eingerichtet bzw. angekündigt, parallel dazu um Spenden gebeten und eine AGB verfasst. Damit handelt es sich um eine offiziell, gewerblich betriebene Website und hat mit Trauerarbeit und dem Gedenken an die beiden Hunde, nach unserer Meinung, wohl kaum noch etwas gemeinsam. Die restlichen Links wirken da nur noch wie dahin geklatschter Beipack um den schönen "Trauerschein" zu wahren.

Zwar distanziert man sich inzwischen vom Verkauf der T-Shirts, verlinkt aber auf einen Anbieter der diese T-Shirts auf Facebook dem willigen Kunden anbietet.

Die Aufkleber, so sieht es derzeit danach aus, werden aber wohl weiterhin von der "Firma Kimbo & Tays" vertrieben. Für satte 15 Euro das Stück. Und die Spenden (Link : Finanzielle Hilfe) sollen natürlich ebenfalls weiter fließen.

Im nächsten Schritt haben wir uns die Facebookseite des verlinkten Anbieters etwas genauer angeschaut und staunten nicht schlecht. Aber lesen Sie selbst.

(Screenshot)

Screenshot

Apropo Lügen. Hier gehts zu den Lügen von K9-News

Man kann ihn richtig riechen, diesen feinen Duft der Nächstenliebe und Uneigennützigkeit, begleitet vom feinherben Geschmack grenzenloser Ehrlichkeit. In solch schweren Zeiten steht die "trauernde Familie", die Reihen fest geschlossen, eben zusammen und hofft auf gute Umsätze hilft dem schwer angeschlagenen "Sohn", "Bruda" oder "Sista" aus der Talsohle.

Aber.... wie passt dann dieser Ausspruch zu dieser verlautbarten "Uneigennützigkeit"?

(Screenshot)

Screenshot

 

Wir haben natürlich vollstes Verständnis, dass der uneigennützige Geschäftsmann Malik Circi auch von irgendetwas leben muß und die T-Shirts nicht verschenkt. Allerdings bleibt schon jetzt ein äußerst fader Beigeschmack von Geschäftemacherei mit dem Tod der beiden Hunde.

Ganz besonders wenn man die "Erstausgabe" dieses "Familienunterstützungstrauertshirts" genauer betrachtet.

(Screenshot)

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A.C.A.B. steht für All Cops Are Bastards . Alle Polizisten sind Bastarde.

Eine deutlichere Ansage geht kaum noch und bestätigt unsere Meinung zu dieser äußerst feinen und "uneigennützigen" Gesellschaft, die ja auch von etwas Leben muß, nur ein weiteres Mal. Nach eigener Aussage des Betreibers Circi wurde diese Version inzwischen entfernt. Auf Facebook ist sie allerdings noch sichtbar.  Zufall?

Doch das ist noch lange nicht das Ende der völlig uneigennützigen Trauerfahnenstange.

Ein weiterer Anbieter in Berlin wurde wohl ebenfalls von dieser Welle der Hilfsbereitschaft regelrecht überrollt und bietet eine zusätzliche Version bzw. eine erweiterte "uneigennützige Kollektion" dieser "Gedenkware" an. Wir gehen natürlich felsenfest davon aus, dass auch hier kein Kommerz im Vordergrund steht, sondern die reine, unschuldige Nächstenliebe und Uneigennützigkeit.

Dass die Artikel, nach unserer Meinung, überteuert angeboten werden lassen wir an dieser Stelle aussen vor.

(Screenshot)

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Abgerundet wird das ganze mit einer Kollektion, die an die Propaganda eines Josef Goebbels und an Julius Streichers "Stürmer" erinnert. Judenhass Israelkritik ist eben wieder in Mode und läßt sich gut verkaufen. Unsere Meinung : Brauner Dreck im mohammedanischen Tarnanzug. 

(Screenshot)

Screenshot

 

Letztendlich skuril und unglaubwürdig wird das ganze, wenn der Hundehalter Osman von alle dem nichts gewußt haben will, nichts, aber auch gar nichts damit zu tun hat, alles ohne sein Zutun veranstaltet wurde und selbstverständlich keine Spenden will.

Ja holla die Waldfee.

Da bemüht sich die ganze hochlöbliche "Trauergemeinde" um den trauernden "Sohn", sammelt Spenden für den Anwalt, vertickt überteuerte T-Shirts auf mehreren Internetplattformen und der stolze Osmane Osman will gar nichts davon? Das soll mal jetzt noch einer verstehen.

Glauben Sie nicht? Doch.

(Screenshot)

Screenshot

 

Und warum wird, wenn der stramme Osman gar nichts davon haben will, dann dieser Zirkus überhaupt veranstaltet?

Da werden sich doch wohl nicht etwa ein paar gewiefte "Familienmitglieder" am Tod der beiden Hunde völlig "uneigennützig" mit einem cleveren Geschäftchen bereichern und nebenbei noch ein paar Spenden einsacken wollen?

Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass hier eine ganz faule Nummer läuft. Aber bei soviel Nächstenliebe, Ehre und Uneigennützigkeit ist das selbstverständlich völlig ausgeschlossen. Stimmts?



Veröffentlicht : 06.10.2014

 

 

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