Tierschänder von Hamburger Pastor gestoppt

 

Das Hamburger Abendblatt schreibt : Das Landheim Stelle liegt malerisch in einem abgeschiedenen Waldstück, mitten drin ein Tagungs- und ein Schlafhaus mit 41 Betten. Die Immobilie gehört der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, Besucher mit christlichem Hintergrund sind deshalb gern gesehen, so etwa Posaunenchöre, Jugend- und Kindergruppen. Zu den Stammgästen zählten bisher aber auch jene vermeintlichen "Hundeliebhaber", die seit fünf Jahren aus ganz Deutschland in den Landkreis Harburg reisen, um miteinander ungestört einige Tage in der Idylle zu verbringen. Auch dieses Jahr war ein Treffen unter dem Namen Zeta-Pride 8 vom 5. bis 10. Juni gebucht. Fast 40 Männer, auch einige Frauen, hatten sich angemeldet - etwa die Hälfte mit Hunden.

Was offenbar niemand ahnte: Für die Zeta-Pride 8, eine sogenannte Convention (Gleichgesinnten-Treffen), hatten sich Menschen mit zoophilen Neigungen angemeldet, darunter auch "Furrys", deren Fetisch Tierkleider sind. Nach gängiger Definition beschreibt Zoophilie "eine emotionale Bindung zu einem Tier, die zu einer Bevorzugung des Tieres als Lebensgefährten und/oder Sexualpartner führt". Schon seit Jahren laufen Tierschützer gegen die Szene Sturm, für sie ist es schlicht Tierquälerei.

Veranstalter der Conventions ist ein Mann mit dem Pseudonym Fjordwolf. 2005 hat der Mann, der in der Nähe von Hamburg lebt, die Organisation des Vorläufers Zetacon übernommen und unter dem Namen Zeta-Pride weitergeführt. "Es ist ein sozialer Austausch unter Gleichgesinnten, die sich aus dem Internet kennen", sagt er. "Wir treffen uns zum Spielen, Unterhalten, Feiern und Grillen." Nach außen gibt man sich betont unauffällig. Die Homepage von Zeta-Pride 8 könnte ebenso gut von einer Pfadfindergruppe stammen - kein Wort von Zoophilie. Unter dem Emblem der Seite, einem stilisierten Wolf, steht die Aufforderung "Klick den Wolf". Sechs Tage Aufenthalt, so ist dort zu lesen, kosten 83 Euro - inklusive Frühstück, Abendessen, Grillen. Hunde im Haus seien verboten, alternativ stehe ein "großzügiger Zeltplatz" zur Verfügung. Ganz so harmlos ist es dann wohl doch nicht. So findet sich auch ein Hinweis, dass "Waffen, Drogen, harter Alkohol und Surströmming" (eine auch bei Hunden beliebte Fischkonserve, d. Red.) strikt verboten sind. Speziell für Hundebesitzer gilt: "Jeder ist für seinen Hund selbst verantwortlich."

Die Gäste seien handverlesen, sagt Fjordwolf, der Ort bislang ein gehütetes Geheimnis, "um Störungen fernzuhalten". Zoophilie sei eben ein Tabuthema, viele Menschen machten sich falsche Vorstellungen. "Sexorgien mit Tieren gibt es bei uns nicht."

Was das Hamburger Abendblatt nicht veröffentlicht ist der Hinweis an sogenannte Fencer (Anm. d. Red.: Tierschänder die nachts in Ställe, Boxen und Koppeln einbrechen um ihre "völlig harmlose Neigung" in die Tat umzusetzen). Diese haben, so ist der "Allgemeinen Info" zu entnehmen, 10 km Sicherheitsabstand zum Veranstaltungsort zu halten, wenn sie zum "Pferdebeglücken" aufbrechen. Man will ja nicht in Verruf gebracht werden. Als völlig harmloser, aufrechter Tierschänder. 

Apropo Handverlesen : Der Veranstalter weiß also sehr genau dass sich unter diesen "handverlesenen, völlig harmlosen und Dauerdiskriminierten Gästen" auch Kriminelle  befinden können. Oder wozu sollte sonst dieser Hinweis dienen?

10 Kilometer Abstand zum nächsten Tatort

Und wie kann es anders sein? Die Einladung fanden wir wieder einmal beim Unterstützer und Kämpfer für Tier- und Kinderschänder, Roman Czyborra.

Screenshot der Einladung

Das Hamburger Abendblatt schreibt weiter : Unzucht mit Tieren ist seit 1969 nicht mehr strafbar. Aber es sei moralisch fragwürdig, wenn das Grundstück eines kirchlichen Trägers von Anhängern der Szene missbraucht werde, sagt Edmund Haferbeck, ein Sprecher der Tierschutzorganisation Peta. Schon länger setze sich Peta für die Wiedereinführung des 1969 gestrichenen Sodomie-Tatbestands ein, sagt Haferbeck. "Zoophilie ist immer mit Zwang gegenüber Tieren verbunden."

Einer, der für mehr Toleranz gegenüber Menschen mit zoophilen Neigungen eintritt, ist Michael K., 51. Der Bibliothekar aus Westfalen ist seit Jahren mit seinem Schäferhund bei der Zeta-Pride dabei und Vorsitzender des Zeta-Vereins - der sich jüngst vergeblich um eine Eintragung ins Vereinsregister bemüht hatte. "Seit ich denken kann, nehmen Tiere in meinem Gefühlsleben eine vorherrschende Stellung ein", schreibt er offen im Internet. "In der Pubertät kamen erotische Gefühle dazu." Sexuelle Handlungen erfolgten jedoch stets im Einvernehmen, sagte er dem Abendblatt. "Es ist okay, wenn beide es wollen. Sonst nicht."

Solche Gedanken sind für Tierschützer unerträglich. "Wir lehnen jegliche sexuelle oder erotische Instrumentalisierung der Tiere ab und treten für ihre Würde und Integrität ein", sagt Jost-Dietrich Ort, Zweiter Vorsitzender der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht. Gezielt unterwandern inzwischen einzelne Aktivisten die penibel geschützten Internetbereiche der Szene. So wie Reiner Gerlang, der die Gruppe Boykott Zeta ins Leben gerufen hat.

Wie konnte der Pastor auch die Frechheit besitzen den Tieren ihren Spaß an einem richtig geilen Gangbang mit ihren völlig harmlosen, ständig diskriminierten und von der Gesellschaft verachteten Herrchen/Frauchen/Wasauchimmer zu vermiesen. Das ist sowas von Braun, Rechts, Nazi und Autobahn. Der Staats- und Verfassungschutz sollte sofort mit den Ermittlungen gegen den Pastor beginnen, die Betroffenheits- und Lichterkettenindustrie Schweigeminuten einlegen, Mahnwachen aufstellen und unsere hochverehrte Regierung dazu drängen den diskriminierten Tierschändern eine umfangreiche Wiedergutmachungszahlung zukommen zu lassen. Soviel Toleranz muß sein.

 

Quelle : Hamburger Abendblatt



Veröffentlicht : 01.06.2012

 

 

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